Blume des Lebens

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Einführung in die Heilige Geometrie

Die Matrix der Schöpfung

Ein weiterer Themenkomplex, den uns die Kornkreise nahe bringen wollen, ist das noch in vielen alten Kulturen vorhandene und bei uns längst vergessene Wissen über die Heilige Geometrie. Die Heilige Geometrie ist die morphogenetische Struktur der Realität, sie ist Symbol und Sinnbild der Realität im gesamten Kosmos und wird auch die „Sprache der Stille“ oder die „Sprache des Lichts“ genannt
(Abb.1).

Blume des Lebens


Abbildung 1: Die „Blume des Lebens“ in der Form, wie sie in vielen Ländern gefunden worden ist.

Der inhärente Schlüssel der Heiligen Geometrie ist in einem einzigartigen Symbol erhalten, das die „Blume des Lebens“ genannt wird. Alles, was jemals erschaffen wurde basiert auf diesem Grundmuster. In Abydos, das etwa 140 km von Luxor und dem Tal der Könige entfernt liegt, befindet sich am Westufer des Nils ein einzigartiger Tempel. Der geheimnisvolle Bau wird der „Tempel der Auferstehung“ oder „Osiron“ genannt und ist dem Gott Osiris gewidmet. Archäologen schätzen das Alter des Tempels auf mindestens 6000 Jahre. In diesem Tempel wurde in erster Linie ein sehr spezielles hochentwickeltes und umfassendes Wissen aufbewahrt und vermittelt. An den Wänden der Tempelanlage befindet sich ein Abbild der „Blume des Lebens“. Die „Blume des Lebens“ wurde jedoch nicht nur in Ägypten gefunden. Sie taucht auch in Irland, in der Türkei, in England, in Israel, in China, in Tibet, in Indien, in Griechenland, in Japan, in Yukatan, in Lappland, in Grönland und noch in einigen anderen Ländern auf. Beinahe überall auf der Welt trägt sie denselben Namen – die „Blume des Lebens“.

Einführung in die Heilige Geometrie

Eine vollständige „Blume des Lebens“ besteht aus 19 ineinander verschlungenen Kreisen, die von zwei größeren konzentrischen Ringen umschlossen sind. Alle Kreise haben den gleichen Durchmesser. Der Bogen jedes Kreises verläuft durch den Mittelpunkt des nächsten Kreises und teilt diesen so in zwei Abschnitte auf. Die „Blume des Lebens“ ist ein sehr bedeutsames Zeichen der Heiligen Geometrie. Innerhalb ihrer Proportionen enthält sie jeden einzelnen Aspekt des irdischen Lebens. Sie enthält jede mathematische Formel, jedes physikalische Gesetz, jede Harmonie in der Musik, jede biologische Lebensform, jedes Atom, jede Dimensionsebene. Sie ist eine Metapher für schlichtweg alles, was im Universum existiert. Eine vereinfachte Darstellungsweise der „Blume des Lebens“ ist die Darstellung der in der Mitte befindlichen sieben Kreise, die miteinander verbunden sind.
(Abb. 2)

Blume des Lebens

Die Bezeichnung „Blume des Lebens“ trägt dieses Muster nicht nur, weil es wie eine Blume aussieht. In seiner tieferen Bedeutung ist es ein Sinnbild für den Zyklus, den ein Obstbaum durchläuft. Der Baum erzeugt Blüten, die durch eine Metamorphose gehen und sich in Früchte verwandeln. In den Früchten ist der Samen enthalten und da jeder Samen das Bild des ganzen Baumes in sich trägt, wachsen aus den zu Boden gefallenen Samen neue Obstbäume.
Die Struktur der „Blume des Lebens“ enthält aber auch zahlreiche geometrische Formen wie die der platonischen Körper, die räumlichen Codes der Schöpfung und mathematische Sequenzen. Über die menschlichen Gene ist diese „Geometrie des Lichts“ auch in jeder Zelle wirksam. Die Anordnung des Moleküls der „DNS“ = Desoxyribonukleinsäure, als materieller Träger der Erbinformation, wird von der „Blume des Lebens“ bestimmt. Die Proportionen innerhalb dieser Struktur, die Anzahl und die Winkel der Verzweigungen sowie die Länge in den Aminosäuren der DNS haben innerhalb der „Blume des Lebens“ ihre genaue Entsprechung.

Einführung in die Heilige Geometrie
Abbildung 2. Die sieben miteinander
verbundenen Kreise der „Blume des Lebens“

Die „Blume des Lebens“ enthält die Codes für die Anordnung der essentiellen Aminosäuren im DNS-Molekül, für die geometrischen Strukturen der fünf platonischen Körper, für die biologischen Programme des Wachstums und seiner Richtung, für die Verzweigungsmuster von Pflanzen und ihren Wurzeln. Weiterhin sind in ihr die Codes enthalten für die Proportionen des menschlichen Körpers, für das Mengenverhältnis von Frauen und Männern in der Bevölkerung, für die Energien der menschlichen Wahrnehmung der dreidimensionalen Welt, für die Form elektrischer Entladungen in der Atmosphäre und für die Proportionen geometrischer Felder und ihrer Energiestrahlung. Da sie aber tatsächlich alles enthält, was in unserem Universum auf den einzelnen Dimensionsebenen existiert, kann diese Aufzählung nur ein kurzer Ausschnitt der Codes der dreidimensionalen Realität sein und auch das keineswegs vollständig.

genesis muster
Die „Genesis-Muster“ in einem Kreis um 30 Grad gedreht, erschien als Kornkreis
im August 1994 in Foxfield, Wiltshire, England, 85 m. Foto: Werner Anderhub.

Einführung in die Heilige Geometrie

Alle Lehren der großen Weltreligionen wie Christentum, Buddhismus, Judentum, Hinduismus und Taoismus und auch die Lehren der mystischen Vereinigungen der Rosenkreuzer, der Golden Dawn, der Freimaurer und der Kabbala basieren auf dem uralten Wissen der Heiligen Geometrie. Die Zusammenhänge zwischen Mensch, Welt und Schöpfer, die die Heilige Geometrie uns eindeutig offenbart, sind die wahren Wurzeln aller religiösen und mystischen Lehren. In der Heiligen Geometrie geht es nicht nur um Zahlen und um auf Papier gezeichnete Linien. Die Beschäftigung mit ihr stellt ein Angebot dar, eine Balance zwischen dem logisch-männlichen und dem intuitiv-weiblichen Wissen herzustellen. Erst wenn die analytische männliche Gehirnhälfte begreift, dass es nur ein Bewusstsein, dass es nur einen Gott, dass es nur den Einen alles durchdringenden Geist gibt und dass wir alle Teil dieser Einheit sind, können sich die Gehirnhälften ausbalancieren. Erst wenn die linke Gehirnhälfte die Einheit der Schöpfung begriffen hat, können wir unser Polaritätsbewusstsein zum Ganzheitsbewusstsein transzendieren.

Materie ist ihrer Struktur nach bestimmten energetischen Gesetzen unterworfen und nur aufgrund dieser Tatsache kann die Schöpfung und der Mensch als Teil dieser Schöpfung existieren. Die Form der Materie wird durch verschiedene Energienetze und Matrizen bestimmt. Um zunächst das grundlegende Prinzip deutlich zu machen, wurden diese Matrizen bisher vereinfacht als Verflechtung aus Würfeln und Rechtecken dargestellt. Die Matrix der Schöpfung jedoch ist ein weit komplexeres System und besteht aus ineinander verschachtelten Energienetzen. Diese Energienetze sind weder würfelförmig noch rechteckig, sondern basieren auf der Kugelform. Sie basieren auf den miteinander „verwobenen“ Kugeln der „Blume des Lebens“. Energie, Licht und Information können an den Schnittpunkten der verschiedenen Kugeln weitergeleitet und umgeformt werden. Die „Blume des Lebens“ erweist sich als ein fassbares Modell der an sich unbegrenzten Schöpfungsmatrix.
Auch die Smaragdtafeln von Thoth beschreiben dieses „blumenförmige Gitternetz“, das von einem Punkt tief in der Erde ausgeht. Diese geometrische Informationsstrahlung erzeugt laut Smaragdtafeln Formen und Leben und ist für die Strukturen der Schöpfung maßgeblich.

Tief in den Hallen des Lebens wuchs eine Blume, flammend, sich immer mehr ausdehnend
und die Nacht verdrängend. Im Zentrum befand sich ein Strahl von großer
Macht, Leben spendend, Licht spendend und alles mit Energie speisend, was in
seine Nähe kam. Die Smaragdtafeln von Thoth, Tafel 2 3

Blume des Lebens“ im Rama-Tempel bei Hampi, Indien. Foto: Reiner Rosenfeld.